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SC Ayyildiz Remscheid holt Mokonen

SC Ayyildiz Remscheid holt Mokonen

Zoom Foto: privat

FUSSBALL Wie erwartet hat sich der SC Ayyildiz Remscheid die Dienste von Mittelfeldspieler Abel Mokonen gesichert. “Er hat einen Vertrag für die Rückrunde und die nächste Saison unterschrieben”, teilte SCA-Manager Mesut Sezen gestern mit.

Mokonen spielte in der Saison 2012/13 bereits für Ayyildiz und war seit Wochen regelmäßiger Zaungast bei den Partien des Bezirksligisten. Ende August war er beim SV 09/35 Wermelskirchen wegen einer Tätlichkeit gegen einen Mitspieler aus dem Kader gestrichen worden. gf

SC Ayyildiz Remscheid chancenlos gegen den BSC Union Solingen

Zdenko Kosanovic machte aus seiner Gefühlslage keinen Hehl: “Wäre ich doch zu Hause geblieben.” Der Trainer des SC Ayyildiz Remscheid schüttelte nach der klaren 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen den BSC Union Solingen nur noch mit dem Kopf und beklagte die seiner Meinung nach enttäuschende Trainingsbeteiligung seiner Akteure:

“Das Spiel heute spiegelt das alles wider. Wir können und wir wollen nicht!” Der Solinger Carlo Farella hatte die Gäste mit seinem platzierten Aufsetzer gegen den chancenlosen Michael Röttgen im SCA-Gehäuse zur verdienten Halbzeitführung geschossen (31.).

Unmittelbar nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck und kamen immerhin durch Volkan Gülenc (48., scheiterte am BSC-Keeper Dennis Trunschke) und Emre Ulusu (52., Latte) zu vielversprechenden Torchancen.

Doch diese Dynamik im Spiel des SCA nach vorne erwies sich schnell als Strohfeuer. Zunächst vereitelte Keeper Röttgen eine Großchance von Davide Mangia (57.), doch durch blitzsaubere Konter erhöhten die Klingenstädter per Doppelschlag auf 0:3 (71./Mangia, 73./Daniel Kauffeldt). Während die Solinger Anhänger den “Auswärtssieg” lautstark skandierten, erhöhte Riccardo Montepeloso auf 4:0 (86.). “Wir waren in allen Belangen überfordert”, so Kosanovic.
Ayyildiz: Röttgen, Akman, Ulusu, Güzelcik (51. Karul, 81. Leci), Altuntas, Durak Hidalgo, Oezcicek, Özkan, Cetin, Gülenc, Circir.

Ayyildiz freut sich über Fair-Play-Auszeichnung

Ayyildiz freut sich über Fair-Play-Auszeichnung

Von Wolfgang Jades (Fußballchef des FVN, l.) und Michael Revering (Westlotto, r.)   bekam Atsan den Preis überreicht. Foto: privat

FUSSBALL Der Rahmen hätte ein größerer sein können. Der Fußball-Verband Niederrhein ehrte vor kurzem die fairsten Mannschaften der abgelaufenen Bezirksliga-Saison und lud die einzelnen Vertreter zum Spiel des MSV Duisburg gegen Dynamo Dresden ein – einer Drittliga-Partie, und nicht, wie in der Einladung stand, auf Zweitliga-Ebene.

Doch das machte Bülent Atsan, dem Geschäftsführer des SC Ayyildiz Remscheid, überhaupt nichts aus. Er nahm den Pokal und einen Scheck in Höhe von 375 Euro mit Stolz entgegen: “Das ist ein großes Lob für uns.” Michael Röttgen, Co-Trainer und Keeper des SCA, ging noch einen Schritt weiter: “Das Geld ist gut und schön. Eventuell bekommen wir auch noch ein Freundschaftsspiel gegen einen Oberligisten. Aber die Freude darüber, das Vorurteil gegenüber türkischen Mannschaften widerlegen zu können, ist unbezahlbar.” fab

Ayyildiz Remscheid: Zittern bis zum Ende

Ayyildiz Remscheid: Zittern bis zum Ende

Der Sonntag begann für den SCA mit einer schlimmen Nachricht. Seref Tunc (28), langjähriger Spieler der Remscheider, war am Morgen seinem Krebsleiden erlegen. Mit einer Schweigeminute wurde ihm und seiner Familie vor dem Anstoß beim Wuppertaler SV II gedacht. Auch für ihren Ex-Teamkollegen entführten die Gäste anschließend beim 2:1 (2:0)-Erfolg drei verdiente Punkte.

Ayyildiz war über 90 Minuten das klar bessere Team, verpasste es aber, sich ein Zittern bis zum Ende zu ersparen. Von “zehn Hundertprozentigen” sprach Trainer Zdenko Kosanovic, von denen nur Emre Circir (3., 28.) zwei nutzte. Nach dem Anschluss von Milutin Jovanovic (55.) wurde es noch einmal eng. Kurz vor Schluss schossen die Wuppertaler freistehend daneben.
SCA: Röttgen, Güzelcik, Altuntas, Ulusu, Akman, Özkan, Altunbas (75. Cakolli), Gülenc, Durak Hidalgo, Cetin (90.+2 Leci), E. Circir (87. Karul). fab

Der SC Ayyildiz Remscheid wurde seinem Ruf als “Wundertüte”wieder einmal voll gerecht

SC Ayyildiz Remscheid – SSV Sudberg 4:1 (1:0)

Den Gastgebern gelang ein verdienter Sieg, der erst einmal ein wenig Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Ein Erfolg, der SC-Coach Zdenko Kosanovic allerdings eher kalt ließ. “Du kannst am Ende froh sein, dass du gewonnen hast”, kommentierte er trocken die Leistungen seines Teams gegen schwache Wuppertaler, die am Ende noch gut mit vier Gegentreffern bedient waren. Denn der SSV spielte im Angriff ideenlos und ließ sich in der Abwehr von schnellen Kontern und weiten Pässen immer wieder aushebeln. Nur waren die Remscheider nicht in der Lage, ihre vielen Chancen zu nutzen. Selbst zum Strafstoß-Tor brauchten die Gastgeber zwei Anläufe: Jeweils stoppte SSV-Torhüter Kai Bock den anstürmenden Emre Circir durch ein Foul, jeweils zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Mit dem ersten Versuch scheiterte aber Dennis Durak-Hidalgo mit einem unplatzierten schwachen Schuss an Bock (63.), beim zweiten Mal verwandelte Circir selber den Strafstoß zum 2:1 gegen SSV-Ersatzkeeeper Christian Engelstadt, der den mit Gelb-roter Karte bestraften Kai Bock ersetzte (71.). Das zweite Tor war ein wichtiger Treffer, der Ayyildiz neuen Schwung verlieh, nachdem Yannick Hünninghaus einen katastrophalen Abwehrfehler kurz nach dem Seitenwechsel zum 1:1 genutzt hatte (55.). Für die späte Entscheidung sorgten schließlich Haydar Akman (85.) und Mehmet Altunbas (90.), die jeweils Konter erfolgreich abschlossen.

SC Ayyildiz Remscheid siegt gegen SSV Sudberg

Der SC Ayyildiz Remscheid wurde seinem Ruf als “Wundertüte” wieder einmal voll gerecht. Nach teilweise dramatischen 90 Minuten sprang diesmal jedoch der ersehnte Heimerfolg heraus.

Doch das klare Ergebnis von 4:1 (1:0) gegen den SSV Sudberg wurde erst in den Schlussminuten unter Dach und Fach gebracht. Nach dem herrlichen Solo von Emre Ulusu (25.) zur 1:0-Führung schienen sich die Schützlinge von Zdenko Kosanovic wie in der Vorwoche noch um den Lohn zu bringen. Zunächst fiel der kuriose 1:1-Ausgleich (55., Yannick Hünninghaus), dann verschoss Denis Durak Hidalgo einen Foulelfmeter (63.). Danach avancierte Gäste-Torwart Kai Bock zur tragischen Figur: Er verursachte einen weiteren Strafstoß und sah diesmal Gelb-Rot.

Emre Circir verwandelte eiskalt (71.) – Haydar Akman (85.) und Mehmet Altunbas (90.) sorgten für den 4:1-Endstand. Dennoch war Zdenko Kosanovic aufgrund des schlechten Überzahlspiels angefressen: “Die Jungs leben in ihrer eigenen Welt.”

SCA: Röttgen, Gioiello (46. Altunbas), A. Adibelli, Oezcicek, Ulusu, Durak Hidalgo, Akman, Özkan, Gülenc, Güzelcik (90. G. Adibelli), Circir. pb

SC Ayyildiz Remscheid -SSVg.Velbert U23 -So 15 Uhr, Honsberg

SC Ayyildiz Remscheid – SSVg. Velbert U23 (So., 15 Uhr, Honsberg).

Vier Siege, fünf Niederlagen – so lautet die Buuilanz der Gastgeber nach neun Spieltagen. Ein Sieg würde die Bilanz wieder ausgleichen – und auch SCA-Trainer Zdenko Kosanovic ausgeglichener machen. “Drei Punkte sind ein Muss”, fordert er nach dem Aus im Kreispokal beim SSV Bergisch Born unter der Woche (5:7 n.E.) von seiner Mannschaft einen Erfolg. Bei den letzten Niederlagen gab sie ein identisches Bild ab. “Wir fangen stark an, nutzen unsere Chancen nicht – und spielen dann genau so einen Murks wie der Gegner”, ärgert sich Zdenko Kosanovic vor allem über die planlos nach vorne geschlagenen Bälle. Denn im Sturm war Serkan Cetin zuletzt auf sich alleingestellt. Gegen den Drittletzten aus Velbert bieten sich dem SCA-Coach in der Offensive aller Voraussicht nach wieder mehr Optionen. Emre Circir kehrt nach seiner Handverletzung vermutlich in die Startelf zurück. Dazu dürfte auch Saim Güzelcik nach seinem Muskelfaserriss wieder fit sein. “Wenn wir die Ruhe bewahren, müsste es mit einem Sieg eigentlich klappen”, sagt der Trainer. Und korrigiert sich gleich selbst: “Es muss klappen.”

SC AYYILDIZ Ausfall: Idris Circir (Patellasehne); Fraglich: Saim Güzelcik (Muskelfaserriss).

 

Laune nicht getrübt Bei den Coach von SC Ayyildiz

SC AYYILDIZ REMSCHEID Unglückliche Niederlage. Zdenko Kosanovic tobte und war völlig außer sich – schon so oft, wenn seine Mannschaft verloren hatte. Doch gestern war dies ganz anders. Da unterlag der SC Ayyildiz Remscheid zwar bei Vatanspor Solingen mit 0:2 (0:1), doch von Kritik seitens des Trainers keine Spur.

“Ich bin absolut zufrieden”, erklärte der Coach nach der Niederlage, die durchaus vermeidbar war. Hätten Serkan Cetin in der 38. Minute und/oder Haydar Akman 20 Minuten vor Schluss doch per Kopf etwas genauer gezielt. Oder Cetin wenig später genau in den Lauf des durchstartenden Denis Durak Hidalgo statt in dessen Rücken gepasst. Die Remscheider hätten sich für einen engagierten, gut geordneten und auch spielerisch ansprechenden Auftritt belohnen können.

Doch stattdessen standen sie nach den Toren von Goran Stojanovic (30.) und Fatih Sezer (89.) mit leeren Händen da. Die Laune von Zdenko Kosanovic trübte dies nicht: “Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.”

SCA: Röttgen, Gioiello (88. Leci), Oezcicek, A. Adibelli, Akman, Özkan, Cakolli (72. Karul), Durak Hidalgo, Gülenc, Altunbas (17. Ulusu), Cetin. fab

Vatanspor springt nach Sieg auf Tabellenrang drei

BSC Union Solingen präsentiert sich schwach

SG Vatanspor – Ayyildiz Remscheid 2:0 (1:0). Auf vier Positionen hatte Spielertrainer Sahin Sezer seine Elf im Heimspiel umgestellt. War mit der Rückkehr von Fatih Sezer nach abgelaufener Rot-Sperre zu rechnen, war der Wechsel zwischen den Pfosten dann doch eine Überraschung.Für Theo Tserekpasopoulos, der die ersten acht Saisonspiele bestritten hatte, stand Yasin Yüksel für die SG Vatanspor gegen Ayyildiz Remscheid im Tor. Und für Serkan Gürdere spielte Mustafa Sisman in der Angriffsspitze. Nach einer hektischen Anfangsphase übernahmen die Gastgeber nach einer viertel Stunde die Kontrolle über die temporeiche Partie. Allerdings litt der Spielfluss angesichts verbissen geführter Zweikämpfe im Mittelfeld. “Für uns war es wichtig, gegen diesen starken Gegner erst einmal hinten sicher zu stehen”, erklärte Sezer. Typisch für das gestrige Spiel war dann auch, dass beide Treffer nach Standards fielen. Den ersten erzielte Goran Stojanovic (30.), der nach einem Freistoß von Fatih Sezer aus dem Gewühl heraus den Ball zur Führung der Gastgeber über die Linie stocherte.Nach der Pause erhöhte Ayyildiz den Druck, ohne allerdings gegen eine sicher stehende Vatanspor-Defensive zu Möglichkeiten zu kommen. Die Solinger zogen sich weit zurück und setzten auf Konter. Diese wurden allerdings nicht konsequent ausgespielt, so dass die Partie bis in die Schlussphase spannend blieb. Erst in der 89. Minute machte Vatanspor den Sack zu – durch einen Freistoß von Fatih Sezer aus 20 Metern in den Winkel. “Wir haben insgesamt wenig zugelassen, gut gespielt und verdient gewonnen”, freute sich Sahin Sezer über den vierten Saisonsieg.

ASV Mettmann verliert den Trainer, nicht das Spiel

SC Velbert II – ASV Mettmann 0:4 (0:0).

Der ASV Mettmann setzte auch beim Angstgegner in Velbert seinen guten Lauf fort. Allerdings nicht mehr mit Trainer Michael Lucas, denn dieser hatte zwei Tage zuvor seinen Dienst quittiert.“Ich hatte eine Aussprache mit dem Vorstand. Da wurden unüberbrückbare Differenzen deutlich, die mir eine Weiterarbeit unmöglich machten”, sagte er. Ähnlich argumentierte ASV -Vorsitzender Musa Ibis. “Michael Lucas fehlte die unbedingt notwendige Kommunikation zur Mannschaft und zum Vorstand. Das konnte der Vorstand so nicht weiter akzeptieren und hält die Trennung für die beste Lösung.”Kommissarisch würden Co-Trainer Yalcin Kilic und der Coach der Kreisliga A-Mannschaft, Meher Siala, zunächst für das Bezirksliga-Team verantwortlich sein, erklärte Ibis.Von den Vorgängen ließ sich die Mannschaft nicht beeindrucken. Nach zunächst ausgeglichen Spielanteilen nahm der ASV – angetrieben vom überragenden Deniz Gözen – das Heft in die Hand und erspielte sich bis zum Halbzeitpfiff einige gute Möglichkeiten.

Im zweiten Durchgang wurden die Angriffsaktionen zwingender. Es dauerte aber bis zur 60. Minute, ehe Thomas Zelles per Kopfball das 1:0 erzielte. Fünf Minuten später nutzte Marc Eilenberger die gute Vorarbeit von Zelles und erhöhte auf 2:0.

Danach wurde die Partie noch einseitiger und Kazim Karafil war mit einem Freistoß aus 17 Metern zum 3:0 erfolgreich (79.). Den Schlusspunkt setzte Severin Przybylski drei Minuten vor Schluss mit einem verwandelten Foulelfmeter.

ASV Mettmann: Demirhat – Vink, Rossow, Zelles (69. Akarsu), Zeka, Eilenberger (77. Ucuran), Gözen, Salvador, Dogan, Karafil (85. Güvenarslan), Przybylski.

Vatan Spor Solingen – SC Ayyildiz Remscheid–Sonntag, 15.30 Uhr, Zietenstraße

Vatan Spor Solingen – SC Ayyildiz Remscheid – Ein Wachwechsel ist beim Gast angesagt, denn am Wochenende steht Trainer Zdenko Kosanovic nach seinem Urlaub wieder an der Seitenlinie. Sein Stellvertreter, Torhüter Michael Röttgen, sagt: “Ich bin eigentlich ganz froh, wenn Kosa wieder da ist. Dann kann ich mich wieder ganz darauf konzentrieren, Tore zu verhüten.” Personell hat sich bei Ayyildiz im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel verändert. Nur Berat Saciri hat sich eine Knöchelverletzung beim Einsatz für die zweite Mannschaft zugezogen. Sein Einsatz ist fraglich.

Sonntag, 15.30 Uhr, Zietenstraße.

 

Fußball

Weiterer Neuzugang beim SC Ayyildiz Remscheid. Vom bisherigen Ligakonkurrenten Türkgücü Remscheid wechselt Markus Gaadt zum Bezirksligisten.

Circir-Brüder wechseln zum SC Ayyildiz Remscheid

Circir-Brüder wechseln zum SC Ayyildiz Remscheid

Zoom Der neue (Ayyildiz-) Anzug passt schon bei Idris (li.) und Emre Circir. Foto: privat

FUSSBALL: Beim Hastener TV hatte man sich Hoffnung gemacht, das Abenteuer Bezirksliga in der kommenden Saison mit den Circir-Brüdern Idris und Emre angehen zu können. Doch die wechseln nun von Türkgücü zu Ayyildiz Remscheid.

Drei Neuzugänge für den SC Ayyildiz Remscheid
Remscheid. Fußball-Bezirksligist SC Ayyildiz Remscheid treibt seine Personalplanungen für die neue Saison voran. Nach den Brüdern Emre und Idris Circis wurde von Türkgücü Remscheid auch Kadir Özdemir verpflichtet.

Zudem meldet Manager Mesut Seten Jabeur Abdelmoula und Gökhan Adibelli von Türkiyemspor Remscheid als Neuzugänge.

 

 

“Ich schäme mich für die Leistung meiner Mannschaft”, redete Zdenko Kosanovic

Bittere Pleite des SC Ayyildiz Remscheid gegen GW Wuppertal

 

Der Trainer des SC Ayyildiz Remscheid war nach dem Abpfiff restlos bedient. “Ich schäme mich für die Leistung meiner Mannschaft”, redete Zdenko Kosanovic Klartext. Sein Team hatte sang- und klanglos mit 0:4 (0:2) gegen den TuS GW Wuppertal verloren, und das trotz einer rund einstündigen Überzahl.

Bereits in der ersten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Nach 13 Minuten verletzte sich der etatmäßige Gästekeeper und wurde durch Benjamin Lange ersetzt. Dieser sah nach Notbremse gegen Vasfi Ince die rote Karte (27.). Ins Wuppertaler Gehäuse ging nun Stürmer Jean Baumgarten, der zuvor das 1:0 für die Gäste erzielt hatte (19.).

Jener Baumgarten hielt seinen Kasten tadellos sauber und zeigte Glanzparaden, unter anderem gegen Talha Özkan (44.), Serkan Cetin (45.) und Saim Güzelcik (62.). Achmed Al Khalil traf zum 0:2 (32.), ehe Jean Louis Tavarez – wurde am Vortag 42) – per Doppelpack (49./90.) erhöhte.

SCA: Röttgen, Adibelli, Oezcicek, Altuntas, Ulusu, Akman, Özkan, Ince (65. Seydo), Cetin, Durak Hidalgo (81. Karul), Güzelcik.

SC Ayyildiz Remscheid II – TG Hilgen II 1:2 (1:0).

“Schlecht gespielt und glücklich gewonnen” – bilanzierte Gäste-Trainer Sebastian Dahlmann nach schwachen 90 Minuten. Er selbst leitete mit dem Tor zum 1:1 in der zweiten Hälfte die Wende gegen am Ende frustrierte Gastgeber ein. “Die Punkte nehmen wir natürlich trotzdem gerne mit”, so Dahlmann.

Ayyildiz verlängert mit Zdenko Kosanovic

Ayyildiz verlängert mit Zdenko Kosanovic

 

Zoom Zdenko Kosanovic gibt auch weiter bei Ayyildiz seine Anweisungen. Foto: Holger Battefeld

FUSSBALL  Im Herbst vergangenen Jahres war Zdenko Kosanovic an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt und hatte Ramazan Dagdas als Trainer des Bezirksligisten SC Ayylidiz Remscheid abgelöst. Mittlerweile hat er das Team sportlich in ein ruhiges Fahrwasser geführt, und der Klassenerhalt sollte erreicht sein.

Auch dies dürfte dazu beigetragen haben, dass die Remscheider auch in Zukunft auf Kosanovic setzen. “Wir haben den Vertrag mit ihm für die neue Saison verlängert. Dabei hoffen wir auch weiter auf eine gute Zusammenarbeit”, teilte Ayyildiz-Manager MesutSezen per E-Mail mit. pk

SC Ayyildiz: Kosanovic bleibt Trainer
Remscheid. Die bewährte Zusammenarbeit wird fortgesetzt: Am Mittwoch meldete Fußball-Bezirksligist SC Ayyildiz Remscheid, dass Trainer Zdenko Kosanovic auch in der kommenden Saison die Mannschaft trainiert. Manager Mesut Sezen wünscht sich ebenso “eine gute Zusammenarbeit” wie der Coach.

“Ich kann hier in Ruhe arbeiten, das macht Freude”, sagte Kosanovic, der im Hinblick auf die neue Spielzeit ankündigt: “Wir versuchen uns weiter in der Liga zu etablieren und wollen das Gros des jetzigen Kaders behalten.”

 

SCB Neandertal : SC Ayyildiz Remscheid Sonntag, 30.03.2014, 15:00 Uhr

Bezirksliga Gruppe 2
 SCB Neandertal – SC Ayyildiz Remscheid (So., 15 Uhr). Mit dem Punkt gegen Dabringhausen am Mittwoch fehlen dem SCA nach eigener Einschätzung nun nur noch fünf bis sechs Zähler, um den Klassenerhalt zu sichern. Gerne würden die Remscheider am Sonntag in Mettmann nachlegen. “Da wäre ich aber auch schon mit einem Punkt zufrieden”, weiß Ayyildiz-Co-Trainer und Keeper Michael Röttgen um den unangenehmen Ascheplatz und die rustikale Spielweise der “Neandertaler”. Mit einem Remis könnten die Gäste den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der SCB nach der englischen Woche inne hat, halten. Dabei mithelfen soll auch Volkan Gülenc, der in den Kader zurückkehrt.

Bezirksliga: SC Ayyildiz Remscheid – Dabringhauser TV 1:1 (0:1)

Bezirksliga: SC Ayyildiz Remscheid – Dabringhauser TV 1:1 (0:1).

Die Ambitionen des DTV haben am gestrigen Abend einen ersten Dämpfer bekommen. In einer kampfbetonten Partie mussten sich die Gäste mit einem Remis zufrieden geben. Dabei hatten die Dabringhauser die Partie vor der Pause im Griff. Nur Chancen erarbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Acar Sar nicht. Mit einer Ausnahme: Nach 21 Minuten tauchte Dennis Dossmann völlig frei vor Ayyildiz-Keeper Michael Röttgen auf und erzielte die Führung. Nach der Pause nahmen allerdings die Gastgeber das Zepter in die Hand. Kurz nach Wiederanpfiff vergab zunächst Serkan Cetin den Ausgleich. Doch nach 51 Minuten war er schließlich mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 1:1. Nach einem Freistoß sahen dabei die DTV-Abwehr inklusive Keeper Christian Tiede nicht gut aus. In der Folge hatten die Remscheider nun mehr vom Spiel, klare Chancen gab es aber keine. Die größte Möglichkeit hatte dann der DTV. Aber Röttgen lenkte einen Kopfball von Jörn Amberger über die Latte (82.).

Ayyildiz: Röttgen, Ulusu, Adibelli, Gioiello, Altuntas, Özkan, Akman, Ince (51. Öczicek), Cetin, Durak-Hidalgo (62. Seydo), Güzelcik.

DTV: Tiede, Dolezych, Kirschsieper, Diekamp, Zlatanovic, Dossmann (85. Block), Schlockermann, Oberhoff, Amberger, Sierant (89. Garrido).

Im Mittelpunkt des “Clasico” steht der Schiedsrichter

Im Mittelpunkt des “Clasico” steht der Schiedsrichter

Von Gunnar Freudenberg

 

Zoom Fassungslosigkeit auf Türkgücü-Seite, Zustimmung bei Ayyildiz – nachdem das Tor von Emre Akgün kurz vor Ende nicht gegeben wurde. Foto: Holger Battefeld

Spiele mit Beteiligung von Türkgücü verlaufen in diesen Tagen nie normal. Natürlich auch der “Clasico” gegen Ayyildiz Remscheid nicht. 1:2 lagen die Gastgeber zehn Minuten vor Ende zurück und hatten gerade damit begonnen, ihre Angriffsbemühungen zu verstärken, als Schiedsrichter Nikolaj Jozefowitz die Partie plötzlich abpfiff.

“Ist doch super. Jede Woche erlebt man hier Dinge, die es woanders nicht gibt”, übte sich Türkgücü-Trainer Gerardo Franciosi in Galgenhumor. Immerhin gelang es, den Schiedsrichter von seinem Irrtum zu überzeugen und zum Wiederanpfiff zu überreden.

Bis zur kuriosen Unterbrechung hatten die Zuschauer spielerisch überlegene Gäste gesehen. Die 1:0-Führung durch Saim Güzelcik (31.) nach feinem Zuspiel von Haydar Akman war überfällig. Türkgücü hielt kämpferisch zwar gut dagegen, unternahm aber erst nach dem Rückstand ernsthafte Angriffsbemühungen. Mehr als ein Kopfball von Emre Circir kurz vor der Pause kam dabei aber nicht mehr heraus.

Quasi aus dem Nichts fiel der Ausgleich in der zweiten Hälfte. Den Schuss von Patrick Larisch konnte Ayyildiz-Torwart Michael Röttgen noch abwehren, den Abstauber von Emre Circir (66.) nicht mehr. Die erneute Gäste-Führung durch Haydar Akman (74.) fiel nach einer schnell ausgeführten Ecke, die Türkgücüs reaktivierter Torwart Ömer Kilit unglücklich verursacht hatte. Kilit hatte in der ersten Hälfte noch Glück, als sein Handspiel außerhalb des Strafraums nicht geahndet wurde. Nach dem zweiten Wiederanpfiff wurde es noch mal eng für Ayyildiz. Zwar sah Khalid Hayi nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte. Die letzte Chance gehörte aber den Gastgebern.

Nach einer per Kopf verlängerten Ecke gab der Schiedsrichter das Tor von Emre Akgün wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. “Das kann er bei dem Gewusel doch gar nicht sehen”, ärgerte sich Franciosi. Für Ayyildiz-Coach Zdenko Kosanovic war der Sieg dennoch hochverdient. “Wir haben wenigstens Fußball gespielt haben und nicht nur die Bälle lang hinten rausgehauen.”

Türkgücü: Kilit, Cevik, Hayi, I. Circir, Gaadt, Emre Akgün, Larisch, Donato, Oezdemir (86. Ilbasmis), E. Circir, Osmani.

Ayyildiz: Röttgen, Ulusu, Oeczicek, Gioiello, Altuntas, Özkan, Ince (71. Seydo), Durak Hidalgo, Akman, Cetin, Güzelcik (86. Celeste).

Türkiyemspor Remscheid – SC Ayyildiz Remscheid II 6:0 (3:0)

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Ohne Schwierigkeiten erfüllten die Gasgeber die Pflichtaufgabe gegen Ayyildiz II. “Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, wäre auch ein zweistelliger Sieg drin gewesen”, sagte Trainer Fatih Temizer nach der mehr als einseitigen Partie.

“Clasicöchen” an der Düppelstraße

“Clasicöchen” an der Düppelstraße

Am Sonntag erwartet Real Madrid in der Primera Divison den FC Barcelona. Das ist Spaniens unbestrittener “Clásico”. Ebenfalls am Sonntag treffen in der Bezirksliga Türkgücü Remscheid und der SC Ayyildiz Remscheid aufeinander. Bestenfalls ein bergisches “Clasicöchen”.

 

Bis zum vorigen Spieltag hätte der vermeintliche “Klassiker” der beiden Teams eine wichtige Bedeutung gehabt. Doch nach dem 21. Spieltag sieht das ganz anders aus. “Der Clásico hat sich relativiert”, sagt Türkgücü-Coach Gerardo Franciosi, “wir haben jetzt andere Sachen im Kopf.” Denn nach dem 0:10 bei GW Wuppertal steckt sein Team in einer Krise. Zwar braucht Franciosi nicht wieder A-Jugendliche und Vorstandsmitglieder auf die Ersatzbank zu bitten, doch zwölf “sichere” Stammspielern (statt zehn eine Woche zuvor) sind kein Ruhekissen. Vor allem bleibt das Torhüter-Problem. Bei Grün-Weiß wurde es Türkgücü-Keeper Lukas Orbach nach sieben Gegentreffern zu bunt. Er verschwand, seither ist der Kontakt zu ihm abgebrochen. “Ich muss versuchen, bis Sonntag einen Torwart zu kriegen”, sagt Franciosi, “und ich muss versuchen, dem Team klarzumachen, dass das 0:10 nur ein Ausrutscher war.”

Das glaubt auch sein SC-Gegenüber Zdenko Kosanovic: “Wir kennen die Stärke von Türkgücü. Das ist eine Mannschaft, die jeden in der Liga schlagen kann.” Personalprobleme hat der Ayyildiz-Coach nicht. “Nur ein oder zwei sind nicht so richtig fit”, sagt Kosanovic, “doch das ist normal.” Im Übrigen geht er davon aus, dass das Derby seine Bedeutung nicht verloren hat. Besonders motivieren muss er seine Akteure deshalb nicht. Im Gegenteil: “Ich muss eher aufpassen, dass nichts eskaliert”, weist er auf mögliche Über-Motivation von Spielern und Zuschauern hin. “Ich will keine Leute durch irgendwelche Dummheiten verlieren.”

Sonntag, 15 Uhr, Düppelstraße.

 

SC Ayyildiz Remscheid gelingt ein 4:1-Erfolg trotz Unterzahl

SC Ayyildiz Remscheid gelingt ein 4:1-Erfolg trotz Unterzahl

Von Peter Brinkmann

 

Zoom War erneut Antreiber im Mittelfeld und hatte so großen Anteil am nächsten Heimsieg des SC Ayyildiz: Talha Özkan. Foto: Holger Battefeld

Das hätte wohl kein Fußballfreund am Honsberg für möglich gehalten. In Unterzahl erzielte der SC Ayyildiz Remscheid gegen den SC Sonnborn noch drei (!) Treffer und feierte am Ende einen hochverdienten 4:1 (2:1)-Erfolg. Dabei sah es nach 24 Minuten alles andere als rosig für die Schützlinge von Zdenko Kosanovic aus.

Zwar hatte Dennis Durak Hidalgo nach Klasse-Vorarbeit von Haydar Akman die Hausherren in Führung geschossen (17.), doch dann folgten die Nackenschläge: Zunächst sah der ansonsten sichere SCA-Keeper Michael Röttgen beim 1:1-Ausgleich durch den Sonnborner Kurth alles andere als glücklich aus (22., Freistoß aus 25 Metern), dann erhielt Ahmet Adibelli nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte (24.).

“Aber dann haben wir mit zehn Mann mehr Einsatz und Laufbereitschaft an den Tag gelegt als mit elf Spielern”, befand nach der Partie Ayyildiz-Spielführer Salih Altuntas. Der verdiente Lohn für die engagierte Leistung der Remscheider gipfelte in dem Husarenstreich von Topstürmer Serkan Cetin, der durch seinen Doppelschlag zum 3:1 erhöhte (44./57.).

Gegen die im Abschluss erschreckend schwachen Gäste hatte der SC Ayyildiz trotz Unterzahl anschließend noch zahlreiche klare Möglichkeiten zur Erhöhung, doch nur Haydar Akman nutzte die Vorarbeit von Serkan Cetin zum 4:1-Endstand (71.).

Cetin katapultierte sich mit seinen Saisontreffern Nummer 13 und 14 zudem eindrucksvoll in die Spitzengruppe beim Wettbewerb um den begehrten Goldenen Schuh des Remscheider GA. Doch Trainer Zdenko Kosanovic warnte sofort nach Spielende vor Überheblichkeit: “Ich kenne meine Spieler und weiß, dass sie nun erst einmal den Kopf freikriegen müssen. Gegen einen starken Gegner kann man auch eine Klatsche bekommen. Wir hätten hinten und vorne noch konsequenter spielen müssen.”

SC Ayyildiz: Röttgen, Adibelli, Oeczicek, Gioiello, Altuntas, Ulusu, Akman (80. Seydo), Özkan, Cetin (73. Güzelcik), Durak Hidalgo, Ince (63. Gülenc).

In der Bezirksliga will der SC Ayyildiz nicht wieder patzen

In der Bezirksliga will der SC Ayyildiz nicht wieder patzen

Von Fabian Herzog

 

Zoom Nach der Klatsche in Sudberg könnte einigen Spielern beim SC Ayyildiz eine Pause drohen. Ob Silo Seydo dazugehört, bleibt abzuwarten. Foto: H. Battefeld

FUSSBALL  SCB Neandertal – Dabringhauser TV (So., 15 Uhr). Ein Spiel weniger als Tabellenführer SSVg. Velbert hat der DTV absolviert, liegt dennoch nur drei Punkte hinter der Spitze zurück. “Das ist schon kurios”, findet Trainer Acar Sar, der betont, auf dem Teppich bleiben zu wollen: “Wir backen weiterhin kleine Brötchen.”

Mit entsprechend großem Respekt treten die Dabringhauser am Sonntag in Mettmann an, wo sie vor allem laut Sar den “kleinen, ekelhaften, holprigen Ascheplatz” fürchten. Um dort gerüstet zu sein, trainierte der DTV die ganze Woche schon auf dem Ascheplatz in Tente, will also nichts dem Zufall überlassen. “Da müssen die Jungs dann halt durch und in den sauren Apfel beißen.” Mit einem Sieg beim SCB könnte der Aufsteiger sein eh schon recht üppig vorhandenes Selbstvertrauen weiter steigern, bevor in den nächsten Wochen die Spitzenspiele gegen Grün-Weiß Wuppertal und Tabellenführer Velbert II anstehen.

SC Ayyildiz Remscheid – SC Sonnborn (So., 15 Uhr, Honsberg). Nach dem bösen 1:4 in Sudberg scheint die Euphorie der drei Siege aus den ersten drei Spielen in 2014 beim SCA schon wieder verflogen zu sein. “Ich hoffe, dass wir jetzt keine Serie in die andere Richtung starten”, weiß Trainer Zdenko Kosanovic noch nicht so recht, ob die Niederlage in Wuppertal nur ein Ausrutscher oder richtungweisend war.

Eine Darbietung wie in Sudberg lässt er sich jedenfalls nicht einfach so gefallen: “Natürlich muss ich da was ändern. Einige müssen nach so einem Spiel einen Denkzettel bekommen.” Zwei, drei Veränderungen könnte es im Team der Remscheider also geben. Möglich, dass die wiedergenesenen Volkan Gülenc oder Vasfi Ince direkt wieder eine Chance bekommen.

TuS GW Wuppertal – Türkgücü Remscheid (So., 15 Uhr). Die vergangenen Tage liefen für die Remscheider eigentlich recht erfolgreich. Am Sonntag der Sieg gegen Neandertal (2:1), drei Tage später der Freispruch für Emre Akgün. Dass Selim Demirsoy wegen seiner Tätlichkeit für ein Jahre gesperrt werden würde, war zu erwarten gewesen. Dennoch: “Die Situation ist weiterhin prekär”, sagt Trainer Gerardo Franciosi, der nach der nächsten Trainingsabsage am Dienstag – nur drei Mann standen zur Verfügung – für Sonntag ein Gespräch anberaumt hat. “Ich will Klartext reden”, so der Coach, “es macht keinen Spaß mehr.”

Obwohl am Sonntag wieder zahlreiche Akteure ausfallen, mit Biegen und Brechen wohl nur elf Mann zur Verfügung stehen und Vorstandsmitglied Selman Ucer auf der Bank sitzen wird, ist das Selbstbewusstsein Türkgücüs auf sportlicher Ebene weiterhin groß. “Unsere Chancen stehen nicht schlecht”, glaubt Franciosi. Auch, weil bei Grün-Weiß Jean Louis Tavarez und Recep Kalkavan rotgesperrt fehlen.

PERSONALIEN

SC AYYILDIZ REMSCHEID: Ausfall: Elham Bekiri (Aufbautraining, eventuell 2. Mannschaft); Fraglich: keiner.

TÜRKGÜCÜREMSCHEID: Ausfälle: Selim Demirsoy (gesperrt), Suad Azemi (Muskelfaserriss), Idris Circir (beruflich verhindert), Oguz Ates (nach Arbeitsunfall), Kevin Reck (gesperrt), Fidan Nallbani (Knieverletzung); Fraglich: Lukas Orbach (Rückenprobleme).

DABRINGHAUSER TV: Ausfälle: Ruzhdi Ferataj (privat verhindert), Nils Dolezych (Muskelfaserriss), Marcel Polgar (beruflich verhindert); Fraglich: Matthias Block (Fußverletzung).

Verdiente Niederlage des SC Ayyildiz Remscheid beim SSV Sudberg

Verdiente Niederlage des SC Ayyildiz Remscheid beim SSV Sudberg

Von Fabian Herzog

 

Zoom Bei der Pleite in Sudberg halfen auch die Anweisungen von Ayylidiz-Coach Zdenko Kosanovic nicht. Foto: Holger Battefeld

Mit drei Siegen in drei Spielen waren sie so glänzend ins Jahr 2014 gestartet. Gestern Nachmittag mussten die Bezirksliga-Kicker des SC Ayyildiz Remscheid aber einen herben Dämpfer hinnehmen. Beim SSV Sudberg gingen sie sang- und klanglos mit 1:4 (0:2) und konnten nicht ansatzweise an die vorherigen Leistungen anknüpfen.

Fast noch schlimmer: Innerhalb der Mannschaft leisteten sich einige Akteure unnötige Dispute. “Ich dachte, da wären wir weiter”, ärgerte sich Trainer Zdenko Kosanovic.

Mit der vergebenen Großchance von Serkan Cetin nach wenigen Minuten begann ein Nachmittag, den die Remscheider schnell abhaken wollen werden. Antonis Gkolosis nutzte eine Standardsituation zur Wuppertaler Führung (9.), die Routinier Oliver Knop per Handelfmeter ausbaute (43.). “Schon zur Pause hätten wir höher zurückliegen können”, gab Kosanovic zu.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Überlegenheit der Sudberger, die Ayyildiz mit einfachsten Mitteln den Schneid abkauften, auch nichts. Der mittlerweile 46-jährige Ralf Derkum nutzte einen weiteren Fehler der Gäste zum 3:0, ehe Haydar Akman verkürzte (68.). In der Schlussminute sorgte Daniel Heder für den Endstand (90.).

Negativer Höhepunkt aus Sicht der Gäste: Kurz vor dem Ende kam es am Spielfeldrand zu Handgreiflichkeiten, sodass die Partie sogar vor einem Abbruch stand.
SCA: Röttgen, Oezcicek, Altuntas, Adibelli, Gioiello, Ulusu, Akman, Özkan, Seydo (52. Celeste), Güzelcik (61. Karul), Cetin (66. Assignon)

SSV Sudberg – SC Ayyildiz Remscheid (So., 15.30 Uhr)

Heimspiele für Türkgücü und 09/35 in der Bezirksliga

Von Fabian Herzog und Marc Jörgens

 

Zoom Zum mit der Zunge schnalzen: Bei Silo Seydo (li.), Serkan Cetin vom SC Ayyildiz läuft es rund. Foto: Holger Battefeld

FUSSBALL Türkgücü Remscheid – SCB Neandertal (So., 15 Uhr, Düppelstraße). Die Vorkommnisse des vergangenen Sonntags, als das Bezirksliga-Derby in Dabringhausen abgebrochen werden musste, wiegen auch Tage danach noch schwer. Auch, weil noch nicht über die sportlichen Folgen verhandelt wurde. Dies sollte eigentlich morgen geschehen.

“Aber da können weder der Schiedsrichter, noch die Spruchkammer”, erklärt Staffelleiter Manfred Neufeld. Aus diesem Grund wurde die Sitzung auf kommenden Mittwoch (19 Uhr, Solingen) verlegt. Für Türkgücü bedeutet dies, dass nicht nur der in Dabringhausen mit Gelb-Rot bedachte Selim Demirsoy fehlt, sondern auch der fälschlicherweise als Täter des Angriffs auf den Referee vermerkte Emre Akgün. “Ganz, ganz schwierig”, nennt Trainer Gerardo Franciosi die Situation, denn weitere Spieler fehlen. Am Dienstag und Mittwoch fiel das Training sogar aus. “Irgendwie werden wir aber elf Mann zusammen bekommen”, so der Coach, der auf mögliche Aushilfen wie Mustapha Ijfiri oder Mehmet Altunbas hofft.

SV 09/35 Wermelskirchen – Atatürk Mettmann (So., 15 Uhr, Eifgen). Beim SV 09/35 geht es bekanntlich gerade drunter und drüber. Der Verein reagierte auf die Talfahrt und verkündete, dass “Ömmes” Kentschke ab nächster Woche das Traineramt übernimmt (wir berichteten). Auch, wenn sich der Rückkehrer selber noch bedeckt hält, ist der Deal perfekt. Spekuliert wird noch, ob Roger Lapscheck auch als Co-Trainer mitkommt. Zunächst steht aber das “Übergangsspiel” unter der Leitung von Ralf Klüppelberg an. “Ich denke schon, dass die ganze Unruhe besonders die jungen Leute sehr belastet. Aber wir wollen drei Punkte einfahren”, zeigt sich der Abteilungsleiter und Interimstrainer dennoch zuversichtlich. Ob er persönliche Konsequenzen aus den jüngsten Entwicklungen zieht, lässt er offen: “Wir haben Anfang April unsere Abteilungsversammlung. Dort wird man sehen, was passiert.”

SSV Sudberg – SC Ayyildiz Remscheid (So., 15.30 Uhr). Nach den drei Siegen aus drei Spielen ist das Selbstvertrauen bei den Remscheidern zur Zeit riesig. “Wir würden natürlich gerne auf der Welle des Erfolges weitersurfen”, sagt Co-Trainer und Keeper Michael Röttgen, der sein Team aber gut genug kennt und mit einem Schmunzeln ergänz: “Wir sind eine Mannschaft, die immer zwischen den beiden Extremen pendelt. Daher sind wir fast prädestiniert dafür, in Sudberg mit Pauken und Trompeten unterzugehen.” Sollte dies jedoch verhindert werden können, winkt der vierte Sieg in Serie. “Das wäre das i-Tüpfelchen”, so Röttgen.

PERSONALIEN

TÜRKGÜCÜREMSCHEID: Ausfälle: Selim Demirsoy, Emre Akgün (beide Sperre), Suat Azemi (Zerrung), Idris Circir (beruflich verhindert), Oguz Ates (nach Arbeitsunfall); Fraglich: Fidan Nallbani (Knieprobleme).

SC AYYILDIZ REMSCHEID: Ausfälle: Volkan Gülenc (Bänderdehnung), Elham Bekiri (Leistenzerrung); Fraglich: Saim Güzelcik (Oberschenkelprobleme).

SV 09/35 WERMELSKIRCHEN: Ausfälle: Heiko Emde, Mohammed Bah, (beide gesperrt); Fraglich: Daniel Türk (krank), Tassilo Rabe, Marcel Lapscheck (beide angeschlagen).

Ayyildiz wie im Rausch und im sicheren Mittelfeld

Ayyildiz wie im Rausch und im sicheren Mittelfeld

SC Ayyildiz Remscheid – TSV Ronsdorf II 3:1 (1:0) – Drei Spiele, drei Siege – so furios ist Ayyildiz noch nie aus der Winterpause gestartet. Beim verdienten Erfolg über den Nachbarn zeigte die Mannschaft eine so starke Leistung, dass selbst Trainer Zdenko Kosanovic am Ende in der Kabine zugab, mal nichts auszusetzen zu haben. Ein Novum für den zumeist recht kritikfreudigen Coach. Doch diesmal konnte er zufrieden sein. Nicht nur, weil sich Ayyildiz im Tabellenmittelfeld etabliert und reichlich Vorsprung vor den Abstiegsplätzen angehäuft hat. Vielmehr gefiel dem Coach die Art und Weise, wie seine Mannschaft von Anfang an konzentriert agierte. Sie vergab zwar zunächst noch klarste Chancen, bis Serkan Cetin die Führung gelang (39.). “Matchwinner” wurde in der zweiten Hälfte Saim Güzelcik mit zwei sehenswerten Treffern (51., 83.). Einziger Schönheitsfehler war das 2:1, das die Ronsdorfer bei einem Eckstoß erzielten (74.). Doch auch diesen Rückschlag verkrafteten die Remscheider, die sich geradezu am eigenen Spiel berauschten und sich auch nicht von den Verstärkungen des TSV aus der ersten Mannschaft beeindrucken ließen. “So macht das Spielen Spaß”, lobte Co-Trainer Michael Röttgen.

Mit neuen Trikot gesponsert von EGE Kfz Werkstatt gegen TSV Ronsdorf 2

Der SC Ayyildiz Vorstand bedankt sich recht Herzlich an Gökhan Sahin Geschäftsführer  von EGE KFZ-Werkstat Remscheid -Lennep für die neuen Trikots

CIMG1459bild links Gökhan Sahin mit Manager Mesut Sezen

SC Ayyildiz Remscheid: Traumtor von Güzelcik als Sahnehäubchen

Von Peter Brinkmann

 

Zoom Rudelbildung in Honsberg: Die Spieler des SC Ayylidiz Remscheid begraben einen Torschützen gegen Ronsdorf unter sich. Foto: Holger Battefeld

Nach zwei Auswärtserfolgen konnten der SC Ayyildiz Remscheid beim 3:1 (1:0)-Erfolg gegen den TSV Ronsdorf II auch den ersten Heimsieg im neuen Jahr feiern. Und Zdenko Kosanovic, der zuvor noch auf die Euphoriebremse getreten hatte, fand diesmal kein Haar in der Suppe: “Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat sich diesen Erfolg verdient.”

Zum Matchwinner avancierte Routinier Saim Güzelcik, der mit seinem Doppelpack (62./83.) entscheidenden Anteil hatte. Bärenstark vor allem der Treffer zum Endstand kurz vor Schluss, als der Neuzugang nach einem Solo über das halbe Spielfeld den Ball an TSV-Keeper Marcus Klewer vorbei in den Winkel schmetterte. Nach 43 Minuten hatte Sturmtank Serkan Cetin mit seinem zwölften Saisontreffer die Pausenführung besorgt. Einziger Schönheitsfehler für die Hausherren war der 1:2-Anschlusstreffer für Ronsdorf durch den Kopfball von Daniel Reuter (76.). Ansonsten enttäuschten die Wuppertaler, die sich mit zwei Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt hatten.

Ex-TSV-Akteur Tristan Krämer verfolgte die Vorstellung seines ehemaligen Teams geradezu fassungslos. Der SCA hingegen feierte bereits den dritten Sieg in Folge. “Heute darf er mindestens ein Bier trinken”, rief Trainer Kosanovic mit einem Schmunzeln in Richtung seines Schützlings Silo Seydo.

Info: Der ehemalige FCR-Spieler Michele Celeste ist ab sofort für den SCA spielberechtigt.

SC Ayyildiz: Röttgen, Adibelli, Oezcizek, Gioiello, Altuntas, Ulusu, Akman, Özkan (90. Ince), Seydo, Cetin (85. Durak Hidalgo), Güzelcik (85. Karul).

Krimi-Sieg des SC Ayyildiz Remscheid in Velbert

Krimi-Sieg des SC Ayyildiz Remscheid in Velbert

Zoom Talha Özkan sorgte am Sonntag für den Siegtreffer. Foto: Holger Battefeld

Zweiter Auswärtssieg im zweiten Auftritt des Jahres – für den SC Ayyildiz Remscheid läuft es in 2014 weiterhin wie geschmiert. Nach dem Derbyerfolg in Wermelskirchen am vergangenen Wochenende entführte man gestern beim 4:3 (2:2) auch alle drei Punkte vom SC Velbert II.

Die Remscheider bewiesen eine große Moral. Zwar gingen sie früh durch Serkan Cetin in Führung (3.), doch Velbert drehte die Partie in Person von Julian Haase (28.) und Hüseyin Kalayci (36.). Als der starke Cetin noch einmal ausglich (41.), keimte bei den Gästen kurz Hoffnung auf, die mit dem zweiten Treffer von Kalayci (68.) aber schnell wieder gedämpft wurde.

Trotzdem wollte sich der SCA nicht geschlagen geben und spielte weiter nach vorne. Der eingewechselte Saim Güzelcik belohnte den Mut mit dem 3:3 (74.), eine Minute vor dem Ende sorgte Talha Özkan mit einem direkt verwandelten Freistoß aus spitzem Winkel sogar noch für den Sieg. “So war es im Endeffekt natürlich glücklich”, gab Trainer Zdenko Kosanovic zu, “aber wir haben nie aufgesteckt und uns die drei Punkte schon verdient.”
SCA: Röttgen, Oezcicek (90.+1 Ince), Altuntas, Adibelli, Gioiello, Akman, Durak Hidalgo, Özkan, Assignon (60. Güzelcik), Seydo, Cetin (87. Karul). fab

SV 09/35 Wermelskirchen verliert dramatische Bezirksliga-Partie gegen SC Ayyildiz

 

SV 09/35 Wermelskirchen verliert dramatische Bezirksliga-Partie gegen SC Ayyildiz 1:2

Zoom Nach einer knappen Stunde rückte der Fußball im Eifgen in den Hintergrund. Heiko Emde (Mitte) und Emre Ulusu flogen vom Platz. Foto: Cepanta Poursharif

Auf matschigem Rasen im Eifgen-Stadion war es keine Partie für Liebhaber von spielerischen Leckerbissen, aber im Hinblick auf Spannung und Dramatik sorgte das Derby für den ultimativen Adrenalinkick.

Am Ende feierte der SC Ayyildiz Remscheid einen etwas überraschenden 2:1 (2:1)-Auswärtssieg in Wermelskirchen. Den Schützlingen von Zdenko Kosanovic gelang ein wahrer Blitzstart: Bereits nach elf Minuten hatten Sturmtank Serkan Cetin (5.) und Vincenzo Gioiello (11. ) die 2:0-Führung herausgeschossen. Bei beiden Treffern konnte Talha Özkan Scorerpunkte für sich verbuchen.

Die Hausherren erholten sich nur langsam von dem Schock, machten durch den Anschlusstreffer vom agilen Anis Geus die Partie jedoch wieder spannend (26.). Der A-Jugendliche hatte sogar die Riesenchance zum Ausgleich (54.), die von Ayyildiz-Keeper Michael Röttgen mit Glanzparade vereitelt wurde.

“Wir wären heute sogar mit einem Unentschieden zufrieden gewesen”, konstatierte ein glücklicher Zdenko Kosanovic. Sein Gegenüber Nenad Postic ärgerte sich über vergebene Chancen und die rote Karte von Heiko Emde. Nach gelb-roter Karte für Remscheids Emre Ulusu kam es zu hitzigen Wortgefechten und kurz darauf zum Platzverweis für den 09/35-Spielführer (62.). Laut Schiedsrichterassistent soll Emde einen Zuschauer, der den Ball nicht schnell genug herausgab, brüsk geschubst haben. “Das bewerte ich als eine Tätlichkeit gegen einen Zuschauer”, so der Unparteiische. Daraufhin stürmten zahlreiche erboste Personen auf den Platz, sodass erst nach minutenlanger Unterbrechung weitergespielt werden konnte.

SV 09/35: Türk, Wronischewsky, Fellgiebel, Emde, Witan, Rabe, Grgic (89. Prinz), Schmid (65. Samuel), Schmitz-Heinen (80. Lapscheck), Geus, Mokonen.

SC Ayyildiz: Röttgen, Adibelli, Oezcicek, Gioiello, Altuntas, Ulusu, Akman, Özkan, Cetin (83. Karul), Güzelcik (50. Seydo), Durak Hidalgo (71. Assignon).

Ayyildiz gewinnt das Nachholspiel-Derby mit 2:1

Ayyildiz gewinnt das Nachholspiel-Derby
Fußball: Ayyildiz gewinnt das Nachholspiel-Derby

Jäger und Gejagter: Abel Mokonen hatte das 1:0 für den SV 09/35 Wermelskirchen gegen das Ayyildiz-Trio Salih Altuntas, Emre Ulusu und Yasin Oezcicek auf dem Fuß, scheiterte aber an SC-Keeper Michael Röttgen. FOTO: Moll

Remscheid. Bezirksliga: Cetin und Gioiello treffen im Eifgen-Stadion. SV-Kapitän Emde sieht wegen einer Tätlichkeit “Rot”. Von Yannick Freer

In einer kampfbetonten Nachholpartie setzte sich gestern der SC Ayyildiz Remscheid knapp mit 2:1 (2:1) beim SV 09/35 Wermelskirchen durch und baute somit seinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf komfortable sieben Punkte aus. Vor dem Duell der Tabellennachbarn hatten die Übungsleiter beider Mannschaften im Hinblick auf den frühen Zeitpunkt der Begegnung sowie wegen der schwierigen Platzverhältnisse fußballerische Magerkost angedeutet. Zum Leidwesen der Zuschauer sollten SV-Trainer Nenad Postic und SC-Coach Zdenko Kosanovic Recht behalten.

Dabei verpassten die Wermelskirchener, die auf Torjäger Valentino Cucuzza sowie Mohammed Bah (beide gesperrt) verzichten mussten und daher gleich drei A-Jugendliche aufboten, einen Blitzstart, als Abel Mokonen nach zwei Minuten freistehend am gut aufgelegten SC-Keeper Michael Röttgen scheiterte. Den Prototyp einer effektiven Anfangsphase lieferten hingegen die Gäste aus Honsberg, die früh den Grundstein für ihren Auswärtserfolg legten: Zunächst erzielte Serkan Cetin per sehenswerter Direktabnahme nach einem Eckball die Remscheider 1:0-Führung (8.), ehe Vincenzo Gioiello ebenfalls Zuteilungsprobleme des SV 09/35 nach einer Standardsituation zum 2:0 (12.) nutzte.

Die “Dellmänner” zeigten sich danach verunsichert und agierten zumeist mit planlosen langen Bällen in die Sturmspitze, bis Nachwuchsspieler Anis Geus eine gelungene Kombination zum Anschlusstreffer verwertete (27.). Glück hatten die Postic-Schützlinge kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Cetin zunächst einen Kopfball an die Latte des SV-Gehäuses setzte (42.) und Augenblicke später in aussichtsreicher Position verzog (44.).

Wie bereits in der ersten Halbzeit, eröffneten die Gastgeber auch den zweiten Spielabschnitt mit einer Großchance, diesmal fand Geus seinen Meister in Torwart Röttgen. Die nachfolgenden Sequenzen passten zum schwachen Niveau der Partie: Erst kassierte SC-Akteur Emre Ulusu nach wiederholtem Foulspiel “Gelb-rot”, dann leistete sich SV-Kapitän Heiko Emde nach einer Auseinandersetzung mit einem Zuschauer der Gäste laut Aussagen des Schiedsrichtergespanns eine Tätlichkeit und sah “Rot” (62.).

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, landeten die Gastgeber trotz diverser Wechsel keinen Wirkungstreffer mehr, so dass die kompakt agierenden Remscheider den knappen Vorsprung über die Zeit bringen konnten. SCA-Trainer Kosanovic: “Kompliment. Trotz fehlender Fitness und ungewohntem Untergrund haben sich die Jungs gut verkauft.” Nenad Postic haderte derweil mit einigen Schiedsrichterentscheidungen sowie der mangelhaften Chancenverwertung.

Vorbildlich fair:der SC Ayyildiz und FC Remscheid

Vorbildlich fair: FC Remscheid und der SC Ayyildiz

 

Zoom Mit diesem Logo wirbt der FVN für die besondere Fair-Play-Aktion.

Nach all den NegativSchlagzeilen über Gewalt auf den Remscheider Sportplätzen gibt es zum Abschluss des Jahres erfreuliches zu berichten. So darf sich Landesligist FC Remscheid in der Hinrunden-Wertung des Fair-Play-Pokals des Fußballverbands Niederrhein ebenso über die Spitzenposition freuen wie Bezirksligist SC Ayyildiz.

In dem Wettbewerb werden “Strafpunkte” für gelb-rote Karten (2 Punkte), rote Karten (3 Punkte pro Woche) und Verbandsstrafen gesammelt. Das Team aus den 13 Spielklassen des FVN mit den wenigsten Punkten erhält am Ende der Saison 2200 Euro, das zweitfairste 1700 Euro und als Dritter wird man mit 1100 Euro für seine Fairness belohnt.

Noch kein Weinachenten aber SC Ayyildiz verteilt geschenke

ASV Wuppertal – SC Ayyildiz 1:1 (1:1). Ganz klar: Dieser eine Punkt ist für die Remscheider zu wenig, die sich mit einem Dreier in gesicherte Gefilde absetzen wollten. Eigentlich ist es geradezu grotesk, dass Ayyildiz nicht mit einem Sieg die Heimreise antreten konnte. Oder, um es mit den Worten von Trainer Zdenko Kosanovic auszudrücken: “Wer das Spiel gesehen hat, kann es nicht glauben.”

Der Coach hatte “15 bis 20 hundertprozentige Chancen” notiert. Doch nur Serkan Cetin traf für seine Mannschaft nach 36 Minuten. Da hatte Oldie Marius Korpilla bereits für den Tabellenletzten vorgelegt (22.).

Mal kamen die Remscheider um Hundertstel-Sekunden zu spät, mal scheiterten sie am eigenen Unvermögen. Kosanovic: “Solche Spiele gibt es.”

SCA: Röttgen, Adibelli, Gioiello, Altuntas, Oezcicek, Özkan, Bekiri (39. Seydo), Akman, Durak Hidalgo, Cetin, Ince (72. Ceyhan).

SC Ayyildiz Remscheid II – SG Hackenberg 2:4 (1:1)

Beide Seiten waren sich einig. “Das Spiel hätte auch 8:8 ausgehen können”, so das Fazit von Ayyildiz-Trainer Bülent Altundag, “nur wir haben unsere Chancen nicht genutzt.” Oder scheiterten am starken SGH-Keeper Bastian Weyer. “Außerdem ist bei Arthur Reimer endlich der Knoten geplatzt”, freute sich Hackenbergs Trainer Rafael Rudowski über die drei Tore seines Schützlings.

SC Ayyildiz Remscheid – BV Burscheid 2:1 (0:0)

SC Ayyildiz Remscheid – BV Burscheid 2:1 (0:0). Was für ein Jubel, was für eine Begeisterung. In der Nachspielzeit sicherte Talha Özkan der Mannschaft von Zdenko Kosanovic einen ganz wichtigen Erfolg. Haydar Akman hatte sich auf der Seite durchgetankt und gekonnt in die Mitte gepasst, wo Özkan stand und den Ball im Netz der Burscheider unterbrachte. “Endlich hatten wir das Glück, welches wir vor zwei Wochen nicht hatten”, freute sich Torwart Michael Röttgen. Verschwieg aber nicht, dass der BVB quasi mit der letzten Aktion beinahe noch den Ausgleich geschafft hätte: “Da musste Salih Altuntas Kopf und Kragen riskieren, um das zu verhindern.”

Zu dem Zeitpunkt spielten die Burscheider übrigens nur noch mit zehn Mann, weil sich Marco Rzeha in der Schlussphase verletzt hatte und die Gäste schon dreimal ausgewechselt hatten.

Wie der Sieg zustande gekommen ist, dürfte die Remscheider indes kaum interessieren. Sie brauchten das Erfolgserlebnis, bekamen das Erfolgserlebnis. Für die Führung hatte Dennis Durak Hidalgo nach 51 Minuten gesorgt – nach einer gut herausgespielten Kontersituation. Nur wenig später glichen die Gäste durch Hayrush Islami aus (57.). In der Folge hätten beide Mannschaften den Sack zumachen können, wobei Sc Ayyildiz die klareren Möglichkeiten hatte. Als alle fast schon von einem Unentschieden ausgegangen waren, machte Özkan noch alles klar.

Ayyildiz: Röttgen, Gioiello, Adibelli, Altuntas, Oezcicek, Bekiri, Özkan, Durak Hidalgo, Akman, Cetin,

SC Ayyildiz: Taktische Änderungen zeigten Wirkung

SC Ayyildiz: Taktische Änderungen zeigten Wirkung

Von Andreas Dach

 

Zoom Zweimal halsbrecherisch: Michael Röttgen. Foto: Holger Battefeld

Es gibt Mannschaften, die in dieser Spielzeit schon höher bei der SSVg. Heiligenhaus verloren haben. Glücklich war Trainer Zdenko Kosanovic aber mit der 0:2 (0:1)-Niederlage des SC Ayyildiz natürlich trotzdem nicht. “Wir haben zu spät angefangen, Fußball zu spielen und Druck zu entwickeln”, so seine treffende Analyse.

Nach einer kurzen Phase auf Augenhöhe verabschiedeten sich die Gäste schnell von den Vorgaben des Coaches, operierten weitgehend mit langen Bällen. Von Ordnung keine Spur. Im Gegenteil: Die Bälle kamen postwendend zurück. Als Hakan Yalcinkaya vor der Pause (33.) und Henning Kawohl (54.) nach dem Seitenwechsel trafen, schien die Partie die erwartete Richtung einzuschlagen.

Doch sowohl personelle als auch taktische (vom 4:4:2- aufs 4:3:3-System) Veränderungen fruchteten. Ayyildiz kam besser ins Spiel und hätte treffen müssen. Schon bei den Chancen von Serkan Cetin und Gilbert Assignon. Bestimmt aber beim Elfmeter, den Cetin eine knappe Viertelstunde vor Schluss verschoss.

Dass Michael Röttgen in der Schlussphase noch zweimal gegen durchbrechende Stürmer aus Heiligenhaus geradezu halsbrecherisch rettete, soll nicht verschwiegen werden. Kosanovic schaute schon kurz nach dem Abpfiff voraus: “Wenn wir an die zweite Hälfte anknüpfen, werden wir schon bald wieder Punkte holen.”

SCA: Röttgen, Gioiello, Adibelli, Altuntas, Oezcicek, Seydo, Bekiri (60. Assignon), Akman, Ince, Cetin, Alcay (46. Durak Hidalgo).

Bittere Last-Minute-Niederlage für Ayyildiz

Bittere Last-Minute-Niederlage für Ayyildiz

Von Fabian Herzog

Die U23 der SSVg. Velbert marschiert durch die Bezirksliga, wäre aber beinahe beim SC Ayyildiz gestolpert. Die Remscheider boten dem Tabellenführer bei der 3:4 (2:2)-Niederlage einen großen Kampf, um in der Schlussphase – kurioserweise fast identisch wie Lokalrivale Türkgücü – spät zu verlieren.Wie schon so oft in der Vergangenheit spielte Ayyildiz ansehnlich nach vorne, leistete sich in der Rückwärtsbewegung aber teils haarsträubende Fehler. “Das war Slapstick pur”, kommentierte Trainer Zdenko Kosanovic die Gegentore zum 3:3 (65., Genc Binque) und vor allem das zum 3:4 durch Marcel Kalski (88.). Bei Letzterem misslang Yasin Oezcicek ein Rettungsversuch.Damit brachte sich Ayyildiz um den gerechten Lohn für ein sehr ordentliches Spiel. Talha Oezkan hatte für die Führung der die Gastgeber gesorgt (5.), Serkan Cetin nach einem Doppelschlag der Velberter (Binque/36., Kevin Hagemann/38.) per Kopf ausgeglichen (41.). Als Vasfi Ince nach dem Seitenwechsel auf 3:2 stellte (56.), roch es nach der Überraschung. Bis Velbert noch einmal eiskalt zurückschlug.

SCA: Röttgen, Adibelli, Altuntas, Oezcicek, Gioiello, Oezkan, Seydo (57. Durak Hidalgo), Akman, Bekiri, Cetin (87. Karul), Ince (80. Alcay).

SC Ayyildiz II – SC 08 Radevormwald 3:4 (1:0)

 

Fussball-Kreisliga: Ayyildiz Remscheid II-SC RadeSC Ayyildiz II – SC 08 Radevormwald 3:4 (1:0). Seit Dienstagabend, so Rades Trainer Erdal Demir, habe er seine Mannschaft darauf eingeschworen, den SCA nicht zu unterschätzen. “Ein bisschen bleibt dann aber trotzdem im Hinterkopf”, stellte der Coach fest. Dabei hatte der Aufsteiger genauso gespielt wie erwartet und war über zwei “lupenreine Konter”, wie Trainer Bülent Altundag meinte, mit 2:0 in Führung gegangen. Mit dem Anschluss kam die Wende. “Irgendwann konnten wir nicht mehr gegenhalten”, erklärte Altundag.

Auch ein alter Besen kann gut kehren

 Auch ein alter Besen kann gut kehren

VON GERHARD PICK – zuletzt aktualisiert: 14.10.2013

 

Kam, sah und siegte in Wuppertal: Ayyildiz-Trainer Zdenko Kosanovic feierte bei seinem Comeback einen souveränen Auswärtserfolg. Foto: Moll

 

 

 

 

 

 

 

Kam, sah und siegte in Wuppertal: Ayyildiz-Trainer Zdenko Kosanovic feierte bei seinem Comeback einen souveränen Auswärtserfolg. Foto: Moll

 

Remscheid (RP). Fußball-Bezirksliga: Nach dem Trainer-Blitzwechsel von Ramazan Dagdas zu Zdenko Kosanovic gewinnt Ayyildiz mit 3:1.

 

Der SC Ayyildiz Remscheid hat mit seinem neuen, alten Trainer Zdenko Kosanovic beim TFC Wuppertal einen verdienten 3:1 (1:1)-Auswärtssieg geschafft. Nach einigen unfruchtbaren Angriffsversuchen, die den Remscheidern trotz spielerischer Überlegenheit und guten Torchancen nichts einbrachten, sondern wegen eines individuellen Fehlers sogar einen Rückstand bescherten, drehten die Gäste mit Treffern von Vasfi Ince (44.), Talha Özkan (47.) und Serkan Cetin (52.) den Spieß noch um.

 

“Wir haben uns schwergetan”, sagte Kosanovic, “es gibt noch viel zu tun”. Eine Einschätzung, die nach dem kurzfristigen Trainerwechsel bei Ayyildiz kaum wundert. Der ging am Donnerstag wie berichtet von Ramazan Dagdas aus, der sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Bei der Suche nach einem Nachfolger erinnerte man sich am Freitag an Vorgänger Kosanovic, der nach einvernehmlicher Trennung den Kontakt zum Verein nicht verloren hatte und sein im Frühjahr gegebenes Hilfsangebot einlöste.

Nicht nur Mannschaftskapitän Salih Altuntas gratulierte dem neuen Ayyildiz-Übungsleiter nach Spielende zum erfolgreichen Einstand auf der Trainerbank. Nachdem vor allem die Rasanz des Trainerwechsels überraschte, ist dem Verein nun daran gelegen, mit Kosanovic wieder Ruhe einkehren zu lassen. Mit dem Auftaktsieg ist der Bezirksligist dabei auf dem besten Weg.

Der Erfolg in Wuppertal schien nur eine Halbzeit lang zweifelhaft, weil der TFC einen Abwehrschnitzer von Seydo durch Solo Traore zum 1:0 genutzt hatte (18.). Doch kurz vor der Pause glich Ince aus (44.) und Özkan nutzte ein Zuspiel von Ince gleich nach dem Wechsel zur 2:1-Führung für Ayyildiz (47.). Mit einem platzierten Freistoß traf Serkan Cetin nach 52 Minuten zum 3:1-Endstand. Weitere Treffer fielen nicht, weil beiden Teams das nötige Quäntchen Glück im Abschluss fehlte.

 

 

 

Kreispokal – DTV siegt bei Ayyildiz

Fußball. Erst als Marvin Oberhoff quasi mit dem Schlusspfiff das zweite Tore für den Dabringhausener TV erzielte, konnten die Gäste aufatmen. Nach einem 2:0 (1:0)-Sieg im Bezirksliga-Duell beim SC Ayyildiz Remscheid hat der DTV am gestrigen Abend das Viertelfinale im Kreispokal erreicht.

“Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht und hätten den Sack eher zumachen müssen”, betonte DTV-Trainer Acar Sar.

Derweil ärgerte sich sein Gegenüber Ramazan Dagdas über die gelb-rote Karte die Oktay Alcay (75.) wegen eine “Schwalbe” sah: “Da fehlte dem Schiri das Fingerspitzengefühl.” Seinen Schützlingen fehlte derweil vor der Pause das nötige Engagement, und so führten die Gäste zur Halbzeit nach einem Treffer von Timo Zeissler (16.) bereits verdient mit 1:0. pk

Torflut bringt Ayyildiz eine 5:7-Niederlage

Torflut bringt Ayyildiz eine 5:7-Niederlage
Von Andreas Dach

Langeweile beim Fußball? Ha, dann hätten Sie sich gestern mal die Partie des SC Ayyildiz beim TuS GW Wuppertal anschauen sollen. Dort fielen die Tore fast im Minutentakt – am Ende setzte sich der favorisierte Gastgeber mit 7:5 (3:1) durch.

Kaum vorstellbar, dass die Treffer von Serkan Cetin (4./78.), Volkan Gülenc (57.), Vincenzo Gioiello (89.) und Mehmet Turan (90.) der Mannschaft von Ramazan Dagdas nicht reichten, um wenigstens einen Punkt aus dem Höfen zu stibitzen. Entsprechend bedient war der Trainer der Gäste auch: “Das kann man doch niemandem erklären.”

Überragend bei Grün-Weiß war der dreifache Torschütze Jean-Louis Tavarez (12., 20., 49.). Zudem trafen Recep Kalkavan (43., 67.), Mustafan Inci (54.) und Hakan Soyyigit (86.). Ohne einen bärenstarken Michael Röttgen hätte es gegen die spielstarken Wuppertaler locker auch zweistellig werden können.

SCA: Röttgen, Adibelli, Gioiello, Altuntas, Akman (57. Turan), Oezcicek, Özkan, Bekiri (22. Gülenc), Durak Hidalgo, Ince (53. Karul), Cetin.

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